Kostümsitzung der KKV „Unger Uns“ von 1948 e.V.
Bereits um 14:30 Uhr startete die Kostümsitzung. Die Kölner Funken Artillerie blau weiss von 1870 e.V., die KKV „Unger Uns“ von 1948 e.V. und deren Pänz zogen ein. Präsident Udo Beyers überraschte den Zugleiter Christoph Kuckelkorn mit seiner Ernennung zum Ehrenratsherrn der Gesellschaft. Nach dem Auftritt des Korps u.a. mit Stippefötcher und der Tanzdarbietung vom Tanzpaar zogen sie wieder aus. Was sofort auffiel, man hatte das Motto „Wenn mer uns Pänz sinn sin mer vun de Söck” hier sehr wörtlich genommen. Links und rechts neben dem Elferrat hatten die Pänz Platz genommen. Auch viele Künstler riefen die Pänz aus dem Saal auf zu ihnen auf die Bühne zu kommen. Tolles Motto – toll umgesetzt! Gleich zu Beginn ein Highlight: Das „Kölner Dreigestirn“. Wo auch immer sie auftreten, das Publikum ist begeistert von ihnen. Sie sind immer bereit für Fotos zu posieren und für ein kurzes Gespräch, wenn ihre Termine es zulassen. Auch musikalisch haben sie stets was dabei. Man merkt ihnen an, dass sie wirklich Spaß haben. Keiner von ihnen hat es sich so vorgestellt. Alle ihre Erwartungen wurden übertroffen. An diesem Nachmittag ging es für die Tollitäten nach Mainz unter dem Motto “Alaaf trifft Helau”. Aufgrund einer Manöverfahrt der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. gab es ein Platzkonzert mit der Mainzer Prinzengarde e.V. Anschließend ging es in der Rheingoldhalle weiter. Zu später Stunde standen sie mit Margit Sponheimer und den Mainzer Hofsängern gemeinsam auf der Bühne. Und nun geht es langsam in den Endspurt. Jetzt hieß es Platz einnehmen. Der Mann für alle Fälle „Guido Cantz“ betrat die Bühne. Er feiert sein „Blondiläum“. Mittlerweile steht er seit 25 Jahren auf der Bühne. Das war Grund genug, dass Udo Beyers ihn zum Ehrenmitglied des KKV “Unger Uns” von 1948 e.V. ernannte. Danach war Stimmung angesagt. Marita Köllner hatte das Publikum gleich im Griff. Sie nahm es mit nach „Altenahr“ und fragte „Können diese Augen lügen“. Was immer sie anstimmte, das Publikum sang textsicher mit. Auch sie feiert ein Bühnenjubiläum. Bei ihr sind es jetzt 50 Jahre. Man merkt ihr nichts davon an. Sie bringt eine Energie mit, das ist unglaublich. Auch „Et Rumpelstilzje“ – Fritz Schopps - hatte viele Neuigkeiten aus dem Märchenwald dabei. Natürlich durften die neuesten Meldungen zu „Donald Trump“ nicht fehlen. Mit de Klüngelköpp, den Jungs  „Us kölschem Holz“, ging’s hoch hinaus. Wohin? Dohin, wo die Stääne sin! Dazu passend hatten sie ihren „Heißluftballon“ dabei. Sie ließen de Stääne danze und fierten Kölsche Fiesta. Nach der Pause ging es mit einer der besten Tanzgruppen aus Köln „De Hoppemötzjer“ los. Sie warfen die Mädels, aber auch die Jungs hoch hinauf in die Lüfte.  Die Tanzgarde zog die Gäste in ihren Bann. Viel Spaß unterbreitete das „Rentner – Duo Willi und Ernst“. Sie hatten die Lacher auf ihrer Seite. Bei der nächsten Band waren die Mädels außer Rand und Band. Die Räuber standen auf der Bühne und räuberten mal wieder so manches Herz. Sie berichteten u.a. über ihre Tattoos von Rosi, erzählten, dass sie „Eijentlich“ nach Haus gehen wollten und sangen von ihrer „Heimat“. Zum Schluss durften die Gäste Walzer tanzen zu „Wunderbar“, sofern der Platz es zuließ. Nun konnten die Gäste wieder etwas runterkommen in dem sie „Ne Hausmann“ - Jürgen Beckers -lauschten. Er berichtete u.a. von früher, was alles anders war. Und wieder hielt es die Gäste nicht auf ihren Stühlen. Die Paveier hatten ihre „Marie“ mitgebracht und bei „Heimat es“ gingen die Taschenlampen der Handys an. Sie sorgten ordentlich für Stimmung. Den Abschluss machte die StattGarde Colonia Ahoi e.V. Als erstes spielte die Bordkappelle, dann stellte der Shanty-Chor seine Stimmen unter Beweis. Danach wurde es richtig heiß. Das Tanzkorps oder besser gesagt „die schärfsten Schenkel von Köln“ heizten mächtig ein. Manchmal hatte man das Gefühl „Zalando“ hat gerade geklingelt. Die Mädels waren total aus dem Häuschen. Mit diesem Highlight ging die Sitzung langsam zu Ende. © Rose Witha (alias „et Kölsche-Tön-Rosi“ / Roswitha Pischny) PS: weitere Fotos auf fb  
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