2. Kölscher Ovend beim Showtreff International in Rüsselsheim
Am Montag den 3.4.2017 fand, nach dem ersten Mega-Erfolg, der 2. „Kölsche Ovend“ statt. Der Saal füllte sich so nach und nach und auch die Stimmung stieg von Lied zu Lied. Die Begrüßung übernahm der „Heinz aus Mainz“. Durch das Programm führte et „Kölsche-Tön-Rosi“ (alias Rose Witha), die auch das Programm komplett gestaltete. Heinz durfte sich zurücklehnen und den Abend genießen. „De Halunke“, eine 6 Mann starke Band, machte den Anfang. Sie belegten in der diesjährigen Karnevalssession Platz 2 bei der Karnevalistischen Hitparade im Belgischen Rundfunk. An ihnen vorbei zogen „nur“ De Räuber. Eine Band aus dem sogenannten Kölner Kleeblatt. Und das ist wahrlich keine Schande. Sie gingen dort mit ihrem Titel „HEY HEY HO“ an den Start. Natürlich hatten sie den Titel in Rüsselsheim dabei. Das Publikum war begeistert. „De Halunke“ kamen so gut an, dass sie nicht ohne Zugabe von der Bühne durften. Et „Kölsche-Tön- Rosi“ fragte nach, ob sie nächstes Jahr wieder dabei seien. Sie forderten 3 x Kölle Alaaf und bekamen es auch vom Publikum. Danach kam die Zusage für das nächste Jahr, wenn es dann zum dritten Mal heißt „Kölscher Ovend“ beim Showtreff International. Bei Geraldo & Brigitte kam heraus, dass er in der „verbotenen“ Stadt (Düsseldorf) auf die Welt kam. Aber dafür kann er ja nichts. Durch die Bundeswehr kam er nach Aachen und blieb dort. Später lernte er seine jetzige Verlobte „Brigitte“ kennen. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er Trompete. Es findet kein Auftritt ohne sie statt. Früher als es noch keine Laptops, Computer und Handys gab, ging man in einen Verein. In Düsseldorf gab es viele Schützenvereine, Spielmanns- und Fanfarenzüge. Mit sechs Jahren trat er einem Fanfarenzug bei, lernte dort einen der besten Düsseldorfer Musiker „Werner Bendels“ kennen, der ihn unter seine Fittische nahm. Damit begann seine große Liebe zur Trompete. Sie hatten viele bekannte Lieder, die man sogar in Hessen kannte, mit- gebracht, sodass das Publikum mitsingen konnte. Und wieder stand ein neues Gesicht auf der Showtreff Bühne. Jens Bütte alias „De Rotznas“. Er tritt „nur“ mit der Gitarre und seinem Gesang auf. In Köln würde man sagen „Janz Hösch“, also ganz leise oder wie es heute so schön heißt „unplugged“. Er brachte den Gästen gleich „Uns Kölsche Aat“ bei und beim zweiten Lied hieß es für die Gäste schunkeln und zwar vun links noh rääts un vun vöre noh hinge. Auch er hatte vier Lieder im Gepäck, wie die meisten Künstler an diesem Abend. Vor der Pause standen „Die Kölsche Clown’s“ auf der Bühne. Dahinter verbergen sich „Horst Graf-Deutsch“ und „Rainer Buch“. Horst macht das bereits seit 32 Jahren und die Ära endet nun, aber eine andere beginnt. Der neue Namen, mit neuem Programm lautet: „Die Jecken vom Rhing“. Bei ihrem ersten Lied gab es eine kleine Polonaise, aber die Gäste schunkelten und sangen auch bei ihren nächsten Liedern kräftig mit. Der erste Künstler nach der Pause, „Klaus K. us Nett Colonia“, ist Träger der Ehrennadel von „Künstler helfen Kinder“. Das ist ein Verein den „Larry Rieger“ ins Leben gerufen hat. Den gibt es schon seit vielen Jahren. Es sind bereits über 300.000 € an die Kinderkrebshilfe gegangen. In einer Art Elternhaus können die krebskranken Kinder und deren Eltern wohnen. Nett Colonia war lange Zeit Spitzenreiter mit 36.000 €. Letztes Jahr hat der „Spetzboov“ (Hans-Willi Mölders) Nett Colonia mit 73.000 € überholt. „Wolfgang Hildebrandt“ sprach zu Beginn seines Auftritts über sein Projekt „Wie lang noch“. Nach langer Zeit hat er mal wieder einen deutschen Titel geschrieben. Es geht um Toleranz und Akzeptanz und um den Erhalt unserer Erde. Ohne das hat die Liebe keine Zukunft. Er sprach auch über sein Abschiedslied „Kölle säht Danke“ das er am Ende jeder Session für das und mit dem Kölner Dreigestirn singt. Es sei sehr schwierig, wenn der Prinz hinter ihm steht und „Rotz und Wasser“ heult, dieses Lied zu singen. Was alle sehr überraschte war die Aussage von Wolfgang: „Ich hab eine Kölner und eine Mainzer Sitzung gesehen. Die Mainzer Sitzung war um Längen besser.“ Da ging ein raunen durch den Saal, denn damit hatte keiner gerechnet. Da er L.A. vermisst, wenn er in Kölle ist und Kölle vermisst, wenn er in L.A. ist, durfte er nach seinen beiden kölschen Liedern auch ein englischen Song singen. Die Gäste sind immer wieder fasziniert von seiner Stimme. Nach dem kurzen Ausflug nach L.A. ging es zurück zu kölschen Tön, vorgetragen von „Maxi“. Eigentlich war er „nur“ Gast, hatte aber einen Stick dabei und so „durfte“ er zwei Lieder vortragen. Danach kam der „Kölsche Clown“ (Horst Graf-Deutsch) auf die Bühne. Im Dezember ist er immer unterwegs als „Der Original Kölsche Nikolaus“. Er macht das nun seit 41 Jahren. Früher hat er für seine Kinder den Nikolaus gemacht und mit seinem Freund Herbert Zimmermann, der leider schon lange verstorben ist, machte er weiter. Es gibt außer ihm nur noch drei andere: „Ludwig Sebus“, „King Size Dick“ und „De Bläck Fööss“, jeder auf seine eigene Art. Seit 37 Jahren schaut er auch im Rathaus rein. „Frau Käfer“ war ebenfalls zum ersten Mal im Showtreff. Sie ist mit Musik groß geworden und war mit „Linus“ zusammen auf der Schule. „Linus“ ist u.a. in Köln durch seine „Talentprobe“ bekannt. Nach der Schule traf man sich, machte Musik und sang Beatles Lieder. Birgit war außerdem in einer Schulband, wie sollte es auch anders sein. Ihre Jugend bestand aus viel Musik. Wie es dann im Leben so ist; sie lernte ihren Mann kennen und bekam ein Kind. Ihr Mann war Spanier und ebenfalls musikalisch. So wurde oftmals spanisch-kölsche Musik im Haus gemacht. Mittlerweile ist ihr Sohn groß und vor ca. 2 Jahren fing sie wieder an zu singen. Sie hatte Coversongs und ein eigenes Lied, was sie selbst geschrieben hat, dabei. Den Abschluss machte dieses Mal „De Fleech – Rainer Buch“. Er hatte u.a. das Mottolied der letzten und der vorletzten Session dabei. Auch das Mottolied für dieses Jahr ist bereits fertig. Er darf es aber erst im Juli Presse- mäßig präsentieren. Auflage seiner neuen Plattenfirma. Mit „De Fleech“ ging ein schöner und stimmungsvoller Abend zu Ende. Wie man von den Gästen hörte hat es ihnen wieder gut gefallen. Gäste, als auch die Moderatorin kamen gut an.
© Rose Witha PS: weitere Fotos auf fb
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