Logo Logo
Logo




Noten







Portrait

Renate Fuchs

Callas von Köln

Ein paar Stationen aus ihrem Leben!



Renate wurde in Köln geboren und hat noch zwei Schwestern und einen Bruder. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, besuchte die Hauptschule und verdiente ihr Geld als Blumenbinderin. Sie hatte keine Lehre machen können, da es in der Nachkriegszeit wichtig war nach der Schule gleich Geld zu verdienen. Geld war damals bei allen knapp.

Renate hat einen Sohn und ein Enkelkind, das sie manchmal begleitet, wenn sie zu Auftritten geht.

Sie hat bereits in der Schule in der Bütt gestanden. Auf Familienfeiern, wie auch bei Freunden hat sie immer wieder gesungen. Eines Tages, als sie wieder auf einer Feier sang, saß ein Künstlermanager unter den Gästen und der war total begeistert von Renate. Bereits ein paar Tage später hatte sie Kontakt zu Hans Knipp, der sofort einige Lieder für Renate schrieb, u.a. Mutter Colonia.

Aber auch das Festkomitee Kölner Karneval wurde auf Renate aufmerksam.  Die Presse berichte über sie und gaben ihr den Beinamen „Die Callas vom Niehl“, mittlerweile bekannt als „Die Callas von Köln“.

Otto Hofner, Konzert- und Theaterunternehmer, wurde ebenfalls auf sie aufmerksam und sie trat ab sofort in der „Lachenden Kölner Sporthalle“ auf. Bei Josef Meinertzhagen nahm Renate ein Jahr lang Schauspielunterricht.

Im Millowitsch-Theater spielte sie u.a. die Titelrolle in „Die wilde Auguste“. Es folgten noch viele weitere Stücke bis hin zu Agatha Christie's „Die Mausefalle“, in der sie die Rolle der „Mrs. Boyle“ spielte. Einer ihrer Wünsche ist einmal „Mutter Courage“ zu spielen.

Aber auch in zahlreichen Fernsehserien hat sie kleinere Rollen übernommen. U.a. in: „Die Wache“ und bei den „Motorrad-Cops“. Für die ARD spielte sie in „Ina und Leo“ mit. Die Serie wurde 2001 gedreht, aber noch nicht gesendet. Sie spielt eine "vertratschte" Hausbewohnerin, die über einer Kneipe wohnt.

Ihr Hobby sind ihre Katzen. Da sie beruflich immer sehr viel unterwegs ist genießt sie es ihre Freizeit zu Hause mit ihrem Mann und ihren Katzen zu verbringen.

Da ihr Mann Italiener ist, verbringt sie ihren Urlaub oftmals in Italien. Früher flog sie auch gerne nach Mexico. Sie fühlte sich dort immer sehr wohl und hatte das Gefühl "nach Hause" zu kommen. "Vielleicht habe ich in einem früheren Leben dort gelebt.", sagt Renate.

Ihr Lieblingsgericht ist „Dicke Bohnen mit Speck“.

Sie liebt klassische Musik und besucht deshalb sehr gerne Verona. Überhaupt liebt sie Musik, die melodisch ist.

"Solange mich mein Publikum noch hören und sehen will, solange werde ich weitermachen.", sagt sie.

Als sie dieses Jahr (2003) mal ins Krankenhaus musste, es war nichts ernsthaftes, haben ihr die Fans ihr Mitgefühl gezeigt. Sie wollte nicht, dass es an die Öffentlichkeit kommt, aber die Presse bekam irgendwie Wind davon und berichtete darüber. Ihre Fans schrieben zahlreiche Briefe und Karten und schickten ihr jede Menge Stofftiere zu. Dafür möchte sich Renate bei ihren Fans über diesen Weg bedanken. Auch für die Treue und dass sie bei all ihren Auftritten immer wieder so mitmachen.

31.10.03

© by R. Pischny



zurück

Home ----- Kontakt ------ Impressum