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Wenn andere feiern….. dann sorgen „De Räuber“ für gute Stimmung!
Am Samstag 7. Februar 2004 war es wieder soweit, die Räubertour stand an. Wir trafen uns um 19:30 h vorm Maritim. Unser Auto stand dort in der Tiefgarage, denn der letzte Auftritt der Räuber fand im Maritim statt. Die Jungs hatten bereits 3 Auftritte hinter sich. Zwei davon im Bergischen Land und einen auf der anderen Seite von Kölle. Man sah Charly und Felli die Spuren der Session schon deutlich an. Wenn die Session zu Ende ist haben sie 261 Auftritte hinter sich! Kurz im Auto begrüßt und schon mal nachgefragt, ob die anderen Auftritte gut verlaufen sind. Man war zufrieden, keine Pannen, alles geklappt, Publikum hatte auch gut mitgemacht! Nun fuhren wir am Eingang des Kristalsaals vor. Jetzt die beiden Jungs erst einmal richtig begrüßt, dann nahm Charly seinen Gitarrenkoffer aus dem Auto und wir fuhren zwei Rolltreppen hinauf und gingen in den Backstage-Bereich.
Es war noch Zeit bis zum Auftritt und die Jungs konnten sich ein paar Minuten hinsetzen und noch was trinken. Zwischendurch erschien Wollis Claudia und brachte ihm was zu essen von der Nordsee. Irgendwann hieß es dann: "Los Jungs, wir sind gleich dran." Man "rappelte" sich auf und ging schon mal ins Foyer. Dort trafen wir ZIK. Ein paar Worte ausgetauscht, dann kam der Fanfarenchor mit "Pauken und Trompeten" ausmarschiert. Jetzt waren die Räuber dran. Nun wurden sie angekündigt und wir (mein Mann und ich) marschierten direkt mit ein. War schon lustig, wie die Leute schauten. Man sah ihnen förmlich an, wie sie mitzählten: 1 Räuber, 2 Räuber, bis 6 Räuber :-))) Wir gingen direkt vor die Bühne um ein paar Fotos zu machen. Erst forderte Charly das Publikum auf den Nachbarn einzuhaken und bei "Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr" mitzuschunkeln. Meine Nachbarin hakte sich auch gleich bei mir ein, sodass ich das Fotoshooting auf das nächste Lied legte. Mein Mann übergab unsere Digital-Kamera sehr schnell an eine professionelle Fotografin (Birgit Mäurer), die ihn angesprochen hatte. Als es dann mit der Rose weiterging, machte ich auch die ersten Fotos.
Die Jungs forderten dann das Publikum auf Ihrem Vordermann (oder -frau)die Hände auf die Schultern zu legen und ihm eine Massage zu verpassen.Das ganze geschah bei "Hück oder nie Marie". Jetzt kamen die "Kleine Mädchen" und "Et Trömmelche". Ohne Zugabe kamen sie natürlich nicht davon. Sie fingen an zu singen: "WIR LASSEN UNS DAS SINGEN NICHT VERBIETEN" und schon tobte das Publikum, denn sie wußten genau was jetzt kommen wird: "Ich habe was, was du nicht hast". Es war kein einziger im Publikum der nicht Kopf stand, auch nicht im Elferrat oder gar der Präsident! Nun hieß es wieder Ausmarsch und ab zum nächsten Auftritt. Im Sartory angekommen, verließ kurze Zeit später "Ne bergischeJung" die Bühne. Die Technik baute sofort auf und schon wurden die Räuber angekündigt.
Mein Mann und ich stellten uns im hinteren Bereich der Bühne auf. Der Schankwart war so lieb und gab mir direkt ein Glas Sekt. (Vielen Dank noch mal!) Ich stellte mich kurzfristig an die Bühne vors Publikum, entschuldigte mich schon mal und versprach gleich wieder zu entschwinden und machte ein paar Fotos.
Dann zog ich mich wieder zurück in den hinteren Bühnenbereich. Einer vom Elferrat "Jan von Werth" winkte mich zu sich. Ich dachte er wollte was wissen, aber nein! Er holte mich zu sich auf die Bühne und meinte: "Von hier aus siehst Du doch viel besser!" und so kam es, dass ich den größtenTeil des Räuberauftrittes beim Elferrat auf der Bühne verbrachte!
Jetzt fuhren wir nach Bonn in die Beethovenhalle. Dort waren noch Bring sauf der Bühne, danach war "et Botterblömche" dran und dann erst die Räuber. Wir stellten uns währends des Auftritts der Jungs gleich links auf die Treppe. Allerdings standen wir noch nicht richtig, als der Literat ankam und ein Fotoverbot aussprach :-( obwohl es im ganzen Saal blitzte!!! Na ja, so sind halt die Unterschiede - einmal steht man beim Elferrat auf der Bühne und ein anderes mal bekommt man direkt Fotoverbot ausgesprochen! Aber eins hab ich doch :-))) Wenn es auch nicht so toll ist!
Hat Spaß gemacht, war einfach klasse! Auch hier noch mal herzlichenDank!
Jetzt fuhren wir zurück nach Kölle und als nächstes stand der Kongress-Saal auf dem Programm. Dort mußten wir wieder warten. Die Jungs tranken schnell ein Wasser, stimmten die Instrumente und vertrieben sich die Zeit mit Blödsinn machen.
Endlich war es soweit, wir marschierten ein. Ich ging direkt vor die Bühne und schaute mich entsetzt um, als das Publikum sich wieder hinsetzte, nachdem die Räuber auf der Bühne waren. Also ging ich erst einmal in die Hocke, damit sich keiner beschweren konnte und dann sah ich einen freien Platz rechts von mir. Den sicherte ich mir für einen Augenblick. Sie starteten direkt mit der Rose und so nach und nach stand das Publikum wieder auf. Ich machte rasch ein paar Fotos. Das Lied war zu Ende, das Publikum setzte sich !?!?!? Nun kamen die "Kleine Mädchen" dran. Das Publikum blieb größtenteils sitzen. Ich machte noch schnell ein paar Fotos und dann den Abflug, dass ich nicht doch noch Ärger bekommen würde. Während des restlichen Auftrittes stand ich links von der Bühne vor den Musikern des Karnevalsvereins.
Hinterher erfuhr ich, dass das aber alles ganz normal ist. Diese Sitzungen sind etwas anders, als die, die ich bisher kannte. Dort geht es mehr ironisch zu. Sie vertreten den trockenen Humor. Also wenn ihr mich fragt - sehr trocken! Aber das muß man einfach erstmal wissen. Als wir dort losfuhren war schon klar, dass wir es nicht rechtzeitig zum Maritim schaffen. Im Maritim erfuhren wir, dass man den Bernd Stelter angerufen hatte. Zum Glück hatte er ein Loch und hielt sich in der Nähe auf. Er sprang sofort ein. Dadurch konnte Felli noch schnell was essen und sie tranken noch rasch was. Dann wurden die Jungs angekündigt. Auch hier marschierten wir wieder mit ein. Mein Mann erzählte mir später, dass jemand im Publikum sagte: "Och, guck mal, die Räuber haben ja ein Mädchen dabei!" :-))) Wieder ne Menge Fotos gemacht und die Räuber spielten, da es ihr letzter Auftritt für diesen Abend war, 40 Minuten. Es gab mehrere Zugaben.
Aber dann war Schluß. Wir marschierten aus und tranken im Foyer noch ein Kölsch zusammen. Dann gingen wir zum Auto und ich holte meine Sachen raus und verabschiedete mich von Charly, Felli und Wolli. Sie waren sichtlich geschafft und wollten nur noch nach Hause ein paar Stunden schlafen, denn Sonntags ging es am frühen Mittag bereits weiter. Zum Glück traf die Wettervorhersage nicht ganz ein. Man hatte fürdiesen Abend und diese Nacht, Regen, Sturm, Schnee und Glatteis angekündigt. Regen und Sturm hatten wir, aber keinen Schnee und glatte Straßen. Dieses Wetter ist ein großes Handicap für die Jungs. Sie müssen innerhalb kürzester Zeit von "A" nach "B" fahren. Sie stehen ja ständig unter Zeitdruck. Das ist nicht immer ganz einfach und u.U. bei glatten Straßen auch noch enorm gefährlich! Mein Mann und ich gingen noch mal kurz ins Maritim um uns von Nobby zu verabschieden. Danach wollte mein Mann noch eine Kleinigkeit essen und dann gingen wir zum Aufzug der Tiefgarage. Es standen etliche Leute davor und die Aufzüge vom Maritim sind sehr klein. Eine Frau sah Richard und meinte zu ihrem Mann: "Da kommt ein Räuber." Dann sah sie mich: "Nein, zwei Räuber." :-))) Der erste Schwung fuhr mit dem Aufzug runter und es blieben außer meinem Mann und mir noch 4 Leute übrig. Der Aufzug kam wieder und mein Mann sagte: "Ob wir da alle reinpassen?" Diese Frau meinte darauf: "Das ist doch kein Problem. Wir rücken alle ganz eng zusammen. Wann fährt man schon mal mit zwei Räubern im gleichen Aufzug!" :-)))   -   Ihnen war natürlich klar, dass wir keine "echten" Räuber waren, aber "irgendwie" dazu gehörten ;-)
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Wenn andere feiern….. dann sorgen „De Räuber“ für gute Stimmung!
Wenn andere feiern….. dann sorgen „De Räuber“ für gute Stimmung! Karnevalsamstag 2002 begleitete ich einen Tag lang „De Räuber“ von Auftritt zu Auftritt und durfte für alle Fans einen Blick hinter die Kulissen werfen. Start an diesem Tag war der Kristallsaal. Auf dem Weg zur den Rolltreppen trafen wir „Et Rumpelstilzche“ - Fritz Schopps. Allerdings war er sehr in Eile und es wurden nur im Vorbeigehen ein paar Worte gewechselt. Ab auf die Rolltreppen und nach oben in den Aufenthaltsraum. Charly und Nobby stimmten ihre Instrumente und um 20:20 Uhr war es soweit. Der erste Auftritt für den Karnevalssamstag. 1.400 Leute warteten auf „De Räuber“. Sie begannen mit „De Naach es noch su lang“, gefolgt von „Da wa ja mal Ha da“. Die Stimmung war schon super, als Nobby von ihrem betrunkenen Freund zu erzählen anfing, der nach durchzechter Nacht nicht weiß, wie die Rose auf seinen Hintern kommt. Alle stimmmten mit ein als es hieß „Wer hat mir die Rose auf den Hintern tätowiert“. Ein Lied durfte nicht fehlen: „Denn wenn dat Trömmelche jeiht“. Als Zugabe noch „Kleine Mädchen“. Tobender Applaus und Auszug.