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Wenn andere feiern….. dann sorgen „De Räuber“ für gute Stimmung!  
Am 8.2.2003 war es mal wieder soweit. Ich habe für Euch einen Blick hinter die Kulissen geworfen und habe De Räuber einen Abend  lang  begleitet.
Um 15:15 h war eigentlich Treffen angesagt. Allerdings drehten mein Mann und ich noch eine Ehrenrunde um den vereinbarten Treffpunkt :-) Aber um 15:25 h haben wir dann doch noch zueinander gefunden. Wir stiegen schnell bei Charly und Felli in den Wagen und um 15:30 h ging es dann endlich los!
Ich hatte dem Charly einen Bericht aus einer PC-Zeitschrift mitgebracht. Darin gings es um Kopierschutz von Musik-CD's. Das rief eine heiße Diskussion hervor.
16:00 h trafen wir in Lindlar (bergisches Land) zum ersten Auftritt ein. Es handelte sich hierbei um eine Herrensitzung! Wir gingen in die Halle rein, den Flur entlang direkt zur Gaststätte durch. Dort saßen bereits  Nobby, Wolli und die Crew Siggi, Uwe und Peter. Wir setzten uns an den Nachbartisch, an dem bereits die Rabaue saßen.
Es wurde etwas gefachsimpelt. Dann machten sich die Jungs bereit für ihren Auftritt. Die Herrensitzungen sind meist etwas schwerfälliger, als die Mädchen- und Prunksitzungen. Mittlerweile war es 16:30 h, als man De Räuber ankündigte.
Sie begannen mit: "Kölsche Junge bütze joot",
dann "Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr", jetzt kam "Die Rose". Ab hier waren sogar die Männer nicht mehr zu halten. 1.000 Männer erhoben sich und machten kräftig mit. Dann setzten sie die "Kleine Trumm", das "Trömmelche" und als Zugabe "He am Rhing"drauf. Selbst die Karnevalsgesellschaft, bei der ich stand, mußte zugeben, dass die Räuber es geschafft haben endlich Stimmung in die Herrensitzung zu bringen. Der Auftritt endete 16:45 h. Schnell die Jacken an und ab in die Autos. 16:50 h fuhren wir weiter. Im Auto sprachen wir auch über Fellis Haare, die er Anfang Januar so kurz hatte schneiden lassen, dass er vor seinem Urlaub nicht mehr zum Frisör mußte. "Dafür ist keine Zeit!", meinte Felli. Dann gab es eine Runde Werthers Echte vom Charly. Danach wurde über die teilweise sehr erhöhten Getränkepreise in Kölle gesprochen. Ein Kölsch kostet mittlerweile zwischen 1,80 € und 2,10 €. Sie erzählten, dass sie neulich für eine Tasse Kaffee 3 € und für einen Korn sogar 4 € zahlen durften. Man war sich einig, dass die Gastronomie, wie alle anderen auch, einfach die DM-Preise in Euro-Preise 1 zu 1 umgewandelt haben.  17:40 h trafen wir in Erftstadt-Bliesheim in der Voreifel ein. Hier handelte es sich um eine Mädchensitzung. Bis zum Auftritt war noch genügend Zeit und sie konnten in Ruhe was essen. Es gab Suppe, belegte Brötchen und Frikadellen. Da fand jeder was. Natürlich kamen viele der Mädchen an und wollten Autogramme von den Jungs.
Der Auftritt begann 19:00 h. Die Mädchen standen gleich Kopf bzw. auf den Bänken :-)
Laut Karnevalsgesellschaft waren 321 Mädchen anwesend:-) Es war so warm in dem Saal, dass Roadie Uwe meinte, er würde es hier auf der Bühne keine 30 Minuten aushalten.
Peter, Siggi & Uwe
Sie starteten mit "Kölsche Junge bütze joot", dann gings weiter mit "Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr", "Die Rose", "Kleine Trumm", "Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehn", "He am Rhing" und das "Trömmelche".
Ihr Auftritt ging hier bis 19:30 h. Nach dem Auftritt hieß es nochmals Autogramme geben und um 19:40 h gings wieder weiter zum nächstenTermin. Jetzt fuhren wir nach Köln, wo die restlichen Auftritte stattfanden. Als erstes stand der Ostermannsaal im Sartory auf dem Programm. Wir trafen dort um 20:20 h ein. Hier war ein Künstler ausgefallen und so kamen die Jungs sehr schnell dran. Es waren 820 Gäste anwesend. Ab hier gab es "nur" noch Prunksitzungen.
Hier brachten sie folgende Lieder: "Kölsche Junge bütze joot", Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr", "Die Rose", "Kleine Trumm", "Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehn", "Titicacasee", "He am Rhing" und das "Trömmelche". Der Auftritt ging um 20:55 h zu Ende. 
Die Jungs tranken eine Kleinigkeit und es ging um 21:10h weiter zum Dorint. Hier mußten wir im Foyer auf den Auftritt warten.
Noch einmal so warme Bedingungen wie in Erftstadt. Wolli meinte: "Hier bekomm ich noch einen Kreislaufkollaps". Immerhin war es im Foyer schon sehr warm und bei den Jungs auf der Bühne kam dann ja noch die ganze Beleuchtung dazu. Im Foyer wurden sie mit Kaffee, Wasser und Kölsch versorgt. De Räuber sind bei der Karnevalsgesellschaft "Löstige Paulaner" Ehrenmitglieder und sie bekamen von ihnen einen sehr schönen Pin geschenkt. Auch mir wurde dieser schöne Pin, während des Räuber-Auftritts, von einem der „Paulaner“ angesteckt.
Der Auftritt begann um 21:50 h. 1000 Leute tobten und auch das Komitee hielt es nicht auf den Sitzen. Sie standen nach kurzer Zeit auf ihren Stühlen.
Ihr Repertoire hier: "Kölsche Junge bütze joot", "Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr", "Die Rose", "Kleine Trumm", "Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehn", "He am Rhing" und das "Trömmelche".
Um 22:20 h hatten sie es geschafft. Sie waren fertig, aber auch total durchnäßt. Auf dieser Prunksitzung erhielten sie ihren letzten Orden für den heutigen Abend.
22:25 h brachen wir auf in Richtung Gürzenich. Jeder atmete erst einmal tief auf an der frischen Luft :-) 22:35 h kamen wir im Gürzenich an. Dort wurden De Räuber von der Konditorei Mäling aus Köln-Porz mit einer Kreation aus Marzipan überrascht, auf der Tünnes und Schäl zu sehen sind.
Der Auftritt war für 23:00 h geplant. Leider waren sie in Verzug und die Räuber wurden schon unruhig, denn bereits um 00.00 h stand der nächste Auftritt an. Es wurde dem Präsidenten bescheid gegeben und dann standen sie endlich um 23:15 h vor 1.200 Gästen auf der Bühne. Auch hier Stimmung pur!
Hier mußten sie ihr Repertoire aus Zeitgründen kürzen. Sie brachten: "Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr", "Die Rose", "Kleine Trumm",  das "Trömmelche" und "Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehn". Bereits als sie ihre Rakete bekamen und verabschiedet wurden rannten die Jungs der Crew auf die Bühne, packten die Instrumente zusammen und ab damit ins Auto. 23:40 h kamen die Jungs von der Bühne. Gerademal 5 Minuten später, also um 23:45 h gings weiter. Jetzt wartete das Maritim auf die Jungs. Auch hier war wieder Jemand ausgefallen und man erwartete die Jungs sehnsüchtig. Einer der Karnevalsgesellschaft begrüßte sie kurz und monierte noch, dass sie vorne statt hinten reingekommen sind und man ihm nicht gesagt habe, dass sie da sind.....Dann kam Felli und meinte: "Das Botterblümche geht noch vor uns auf die Bühne". Darauf meinte Charly: "Also war die ganze Hetzerei umsonst."Noch keine 2 Minuten später kam Nobby an und meinte: "Auf, wir sind schon angesagt." !!!!! Also 23:55 h nichts wie auf die Bühne. Chaos pur!
Hier begannen sie vor 1.500 Gästen wieder mit "Kölsche Junge bütze joot", gefolgt von: "Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr", "Die Rose", "Kleine Trumm", "Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehn", "Wat weed sin" und beim "Trömmelche" standen sogar die letzten wenigen Gäste auf, die bis dato noch saßen! Mit riesem Applaus verließen sie 0:25 h die Bühne. Jetzt hatten sie noch einen Auftritt vor sich. 0:30 h gings zur Flora. Wir warteten in der Garderobe bis sie endlich dran kamen. Mittlerweile sah jeder den Jungs an wie fertig sie waren. Als ich Charly fragte wieviel er denn so in einer Session abnehme, sagte er: "7 - 8 Kilo". Das wundert mich aber ehrlich gesagt nicht. Sie müssen wirklich an jedem Tag und Abend alles geben und das machen sie auch. Sie geben vor und nach Auftritten Autogramme, wenn Zeit ist und lassen sich immer wieder mit ihren Fans fotografieren. Da kann sich manch andere Band eine Scheibe von abschneiden!
Mein RÄU-BÄR, den mir Felli geschenkt hat!
In der Flora warteten 1.000 Gäste auf die Jungs.  Um 1:10 h standen sie auf der Bühne. Hier wieder mit folgendem Repertoire: "Kölsche Junge bütze joot", "Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr", "Die Rose", "Kleine Trumm", "Kleine Mädchen müssen früher schlafen gehn", "Wat weed sin" und das "Trömmelche". 1:40 h! Geschafft, jedenfalls für den Abend. Ein paar Stunden später ging das Spiel wieder von vorne los!
Eigentlich waren sie alle hundemüde, aber sie hatten noch Hunger. Wir gingen alle, außer Nobby, noch etwas essen und erzählten noch ein wenig über den Abend und die Auftritte. So ganz nebenbei meinte Charly, dass ihm vorhin eingefallen sei, dass er dieses Jahr sein 25jähriges Bühnenjubiläum feiert. Auf diesem Weg nochmals: "Herzlichen Glückwunsch lieber Charly!" Um 3:00 h trennten sich dann unsere Wege. Die Jungs mußten ja noch ein Stück fahren und um 13:30 h war bereits wieder Abfahrt für die Auftritte von Sonntags. Als sie zu Hause ankamen hatten sie rund 360 km an diesem Abend bewältigt!  
  PS: Auch wenn alles immer so leicht aussieht oder rüberkommt, es ist verdammt harte Arbeit. Man muss sich ja auch vor Augen halten, dass vor so einer Session neue Titel geschrieben werden, diese werden dann einstudiert, eine CD wird erstellt..... d.h. sie müssen in den Proberaum, ins Studio, "nebenbei" immer wieder Auftritte und große Konzerte, abgesehen von Terminvereinbarungen u.v.m. Also jeder der meint, die Jungs machen auf der Bühne doch nur ein bischen "La-La" und sonst nichts, irrt da gewaltig! Ich kann nur sagen: "Hut ab vor solchen Profis", und dann immer noch so nett, freundlich und geduldig zu und mit ihren Fans..........!   Hi Rosi Ich bin leider jetzt erst gerade (17.2.03) dazu gekommen deinen tollen Bericht zu lesen. Toll, ich hatte richtig Gänsehaut beim lesen. Danke, Du bist die Größste. Bis bald Nobby  
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Wenn andere feiern….. dann sorgen „De Räuber“ für gute Stimmung!
Wenn andere feiern….. dann sorgen „De Räuber“ für gute Stimmung! Karnevalsamstag 2002 begleitete ich einen Tag lang „De Räuber“ von Auftritt zu Auftritt und durfte für alle Fans einen Blick hinter die Kulissen werfen. Start an diesem Tag war der Kristallsaal. Auf dem Weg zur den Rolltreppen trafen wir „Et Rumpelstilzche“ - Fritz Schopps. Allerdings war er sehr in Eile und es wurden nur im Vorbeigehen ein paar Worte gewechselt. Ab auf die Rolltreppen und nach oben in den Aufenthaltsraum. Charly und Nobby stimmten ihre Instrumente und um 20:20 Uhr war es soweit. Der erste Auftritt für den Karnevalssamstag. 1.400 Leute warteten auf „De Räuber“. Sie begannen mit „De Naach es noch su lang“, gefolgt von „Da wa ja mal Ha da“. Die Stimmung war schon super, als Nobby von ihrem betrunkenen Freund zu erzählen anfing, der nach durchzechter Nacht nicht weiß, wie die Rose auf seinen Hintern kommt. Alle stimmmten mit ein als es hieß „Wer hat mir die Rose auf den Hintern tätowiert“. Ein Lied durfte nicht fehlen: „Denn wenn dat Trömmelche jeiht“. Als Zugabe noch „Kleine Mädchen“. Tobender Applaus und Auszug.