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Noten








Am 4.6.2007  fand die Trauerfeier für Nobby Campmann im Tanzbrunnen statt.

Ein bewegender, herzergreifender Abschied im Abendrot. An diesem Abend war allen klar, jetzt ist es endgültig. Es waren mehr als 2500 Fans und Musikerkollegen gekommen, um von Nobby Abschied zu nehmen. Allen konnte man die Betroffenheit ansehen. Und trotzdem war es keine Trauerfeier in dem Sinn. Es war ein wunderschöne Abschiedsfeier.

Das Programm war von seinen beiden Söhnen und seiner langjährigen Lebensgefährtin zusammengestellt worden.

Brings, Paveier, Nobbys Söhne und natürlich die Räuber standen zum Gedenken an Nobby auf der Bühne.

Brings machte den Anfang mit drei Liedern und ein paar Worte über Nobby.



Danach hielt Hans Rütten, langjähriger Freund der Familie, einen Nachruf auf Nobby.



Ein SEHR bewegender Moment war, als auf CD "Ich ben ene Kölsche Jung" gesungen von Nobby, eingespielt wurde. Da liefen auch hinter der Bühne etliche Tränen.



Auch Nobbys Söhne sangen ein Lied für ihren Papp. Sie entschieden sich für die kölsche Version von "Imagine" - "Du bes nit vun Kölle", das Nobby sehr mochte. "Letzte Weihnachten haben wir es noch zusammen gesungen", erzählte Bastian. Am Ende bedankten sie sich beim Publikum mit den Worten: "Wir und unsere Familie verneigen uns vor Euch."





Die Paveier ließen es sich auch nicht nehmen ein paar Worte über Nobby zu verlieren und sangen ebenfalls drei Lieder für ihn. U.a. das Lied "Leeve Papp". Das war natürlich sehr ergreifend, ganz besonders für Nobby's Söhne. Micky war sehr ergriffen. Im Vorfeld sagte er zum Karl-Heinz, dass er nicht sicher ist das durchzustehen.




Den Abschluß machten die Räuber selbst und Freddy the Piper.



Auch hier ersichtliche tiefe Betroffenheit.





Sie verloren nicht nur einen Kollegen, sondern einen guten Freund! Karl Heinz sprach nochmal über Nobby wie er war. Er sei immer der Harmonie-Mensch gewesen. Sie hätten oft und viel gelacht mit ihm. Er sei herzensgut gewesen. Diesen Menschen kann man einfach nicht ersetzen. Sie sangen für ihn "Träumer", "Wat weed sin", "Laach doch ens" und "Hück noch he - Morje do".



Bei "Laach doch ens" forderte Karl Heinz die Gäste auf, sich einzuhaken und zu schunkeln. Nobby hätte auch immer gerne gelacht. Dem kamen sie, trotz des Anlasses, nach. Er meinte später bei center-tv: "Das ist für mich Kölsche Mentalität. Sie nehmen sich in den Arm um sich gegenseitig zu helfen. Das ist Stimmung die nach innen geht."

Freddy spielte "Amazing Grace" und "Wenn dat Trömmelche jeit". Auch er befürchtete im Vorfeld es nicht duchzustehen.




Dann konnten die Gäste zum Gedenken an Nobby eine Kerze anzünden.




© by R. Pischny



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