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Noten







Erinnerungen an Nobby - Wie er leibt(e) und lebt(e)!


30. Juli 2007

Als ich Nobby kennen lernte...

 

Im April 2001 fand in Kerkrade (NL) im Kasteel Erenstein eine Veranstaltung eines großen Unternehmens aus Aachen statt. Alle Mitarbeiter inklusive Anhang waren dort eingeladen.

Es wurde ein tolles Unterhaltungsprogramm geboten. Am Abend traten u.a. die 2 Schlawiner und die Räuber auf. Die Stimmung war prächtig. Nach dem Konzert der Räuber wollte ich mir die Beine vertreten und ging Richtung Ausgang. Vor dem Ausgang befand sich ein kleines Foyer, in dem sich gerade die 2 Schlawiner auf ihren Auftritt vorbereiteten. Auch die Räuber befanden sich in dem Raum. In einer Ecke stand eine Tafel, auf der einige Autogrammkarten von den Räubern befestigt waren. Mir fiel auf, dass auf den Karten nur drei Räuber zu sehen waren.

Ich stand vor der Tafel und fragte so vor mich hin, warum denn auf den Karten nur drei Leute sind. Da sagte jemand zu mir, dass das noch alte Karten seien und der Wolli erst seit kurzem dabei ist. Ich drehte mich zu demjenigen hin. Es war... Nobby.

Wir kamen sofort ins Gespräch über Musik, Gott und die Welt. Ich erzählte ihm, dass ich auch Musiker bin und gerade dabei sei, eigene Aufnahmen in meinem Home-Recording-Studio zu machen. Nobby zeigte sich an meinen Aufnahmen interessiert. Er gab mir seine Privat-Adresse, und ich sagte zu, dass ich mich melden werde, wenn meine Aufnahmen fertig sind. Das Ge-spräch ging dem Ende zu. Wir verabschiedeten uns, und jeder ging erst mal seine Wege. Ich ging kurz zur Veranstaltung zurück, kehrte aber wieder um, um draußen frische Luft zu schnappen. Da bemerkte ich, dass die Räuber noch nicht weg waren. Der Tourbus stand noch da, und Nobby stand draussen. Er sah mich und schon quatschten wir wieder. Das zog sich noch mal ne halbe Stunde hin. Dann aber wollten die Räuber los und wir verabschiedeten uns ein zweites Mal.

Später zu Hause ging ich auf die Räuber-Seite im Internet und stellte fest, dass man den einzelnen Musikern auch direkt ne mail schicken kann. Da mir nur der schriftliche Kontakt mit Nobby zu mühselig war, schickte ich ihm ne mail. Seitdem standen wir auch per mail in Kontakt.

Die Räuber spielten 2003 in meinem Geburtsort auf einer kölschen Nacht. Zwischenzeitlich hatte ich eine kölsche Mundartband ins Leben gerufen und hoffte, dass meine Band als Vorgruppe für die kölsche Nacht gebucht würde. Dies geschah leider nicht. Nobby hatte sich schon darauf ge-freut, mit mir zusammen auf einer Bühne zu stehen und Musik zu machen.

Am 11.11.2003 traf ich Nobby dann auf einer Veranstaltung im Senats-Hotel in Köln. Das Hallo war natürlich groß, da wir uns seit 2001 nicht mehr gesehen hatten. Er nannte mich immer den Gitarreo, ob per mail oder persönlich. Wir freuten uns beide, dass wir uns wieder mal treffen konnten.

In der darauffolgenden Zeit blieben wir weiterhin in Kontakt, z.B. auch über Rosi.

Am 29.01.2007 waren dann Nobby und Wolli beim Belgischen Rundfunk in der Sendung „Karnevalistische Hitparade“ zu Gast. Die Sendung hatte ich sogar noch aufgezeichnet, weil darin ein Titel von mir und meiner Band gespielt worden war. Da ich nicht weit von Eupen weg wohne, wollte ich kurz vor Ende der Sendung noch zum Sender fahren und Nobby und Wolli antreffen. Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, dass ich es nicht gemacht habe.

 

Nun ist es zu spät...


Michel, Gittarist von Peter Behrens (Trio) & Drei Mann im Doppelbett




27. Juni 2007

Kurz-Krimi von Nobby:

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Aus dem Räuber-Echo Juni 1997

Kriminalgeschichte

von

Kommissar Kurt Kurz alias Nobby Campmann

 

Die verschwundene Cellistin

Es war ein Herbsttag wie jeder anderer auch. Diesiges Wetter, wie immer wurde es nicht richtig hell in Köln, genauer gesagt im Stadtteil Nippes. Die Neusser Straße war prall gefüllt mit Autos als die Proficellistin Kristina M. sich ihren Weg zur Oper bahnte. Ein kurzer Blick auf die Uhr: „Verdammt, schon wieder!“ Wie fast jeden Tag kam de junge Musikerin auf die letzte Minute an der Oper an. Parken, Aufzug fahren und dabei in das schwarze Kleid springen waren fast ineinander fließende Abläufe. “Puhh, noch 12 Minuten, dann hab ich ja sogar noch Zeit für einen Kaffee“, sinnierte Kristina und lief in die Kantine, die sich auch im ersten Stock befand, wie die Garderoben der Orchestermusiker. Die Kantine, eigentlich nur ein etwas größerer Raum mit Neonlicht, war leer. Außer ein paar Tischen und drei Getränkeautomaten befand sich dort nichts. Sie konnte den Raum noch nie leiden, denn er hatte den Charme einer nicht mehr benutzten U-Bahn Station. „Egal“, dachte Kris, wie sie von Freunden genannt wurde, „noch 8 Minuten dann jeit et widder loss. Ach wie gern würde ich doch meine eigenen Kompositionen mal auf einer großen Bühne spielen. Die Leute würden nach meinem Auftritt stehen applaudieren und später…“. „Ahhhhh! Entschuldigung, Roger.“ „Mein Schuld, Kris!“ Der Paukist Roger stand da wie ein begossener Pudel, im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Kaffee, den Kris vor Schreck verschüttet hatte, lief ihm durchs Gesicht. „Ich soll dich sofort holen, sagte der Alte, der Vorhang geht gleich auf…“ Die beiden jungen Musiker rannten den Flur herunter bis zum Herrenklo. „Ich wasch mir noch grade das Gesicht, lauf du schon vor!“ Roger verschwand auf dem Klo. Er war der letzte der Kris vor ihrem Verschwinden gesehen hatte.

„Ich war nur auf dem Klo, danach bin ich sofort zum Orchester gelaufen. Ich habe Kris wirklich nicht mehr gesehen.“ Roger saß dem Kommissar direkt gegenüber und Kommissar Kurt blinzelte über seine Lesebrille mitten  in das Gesicht des Musikers.

Nein, dieser Mann log nicht, das sah der Kommissar dem Mann direkt an. Aber wo war Kris? Seit mehr als sechs Tagen war die Cellistin verschwunden, keine Nachricht an irgendeinen ihrer Freunde oder Verwandte. – Sechs Tage – Ihr beiger Golf stand immer noch im Parkhaus, ihr über alles geliebtes Instrument war auch noch in der Oper. Sie kam nie mehr als einen Tag ohne ihr Cello aus, soviel hatte Kurt von den Kollegen erfahren. Sehr merkwürdig. „Roger, welchen Weg hat Kris voraussichtlich genommen, um zum Orchestergraben zu gelangen?“

„Herr Kommissar, es ist ein kurzer Weg. Den Flur entlang durch die Tür in das Treppenhaus, zwei Treppen runter, wieder durch eine Tür, vorbei an den Garderoben der Tänzer. Dann ist man schon im Orchestergraben. Der Weg dauert nicht einmal 3 Minuten.“ Aber auf diesem Weg ist Chris einfach verschwunden. Oder? „Hören Sie Roger, hat Kris einen festen Freund?“ Roger zögerte. „Na ja, bis vor vier Wochen hatte sie noch einen. Sie war fast ein Jahr lang mit Philipp zusammen. Der macht hier die Kostüme und so… Doch der ist jetzt weg nach Amerika, New York glaube ich. Darüber war Kris ziemlich sauer.“

„Hatten die beiden Streit?“ Kommissar Kurt hob angestrengt die Augenbrauen. War da vielleicht ein Motiv? Motiv wofür? Noch gab es keine Anzeichen auf ein Verbrechen.

„Nein, nein, Streit nicht. Kris war nur sehr traurig, wo doch New York schon immer ihr Traum gewesen war.“ Kurt wurde das Gefühl nicht los, dass Roger schrecklich in Kris verliebt war. „Warum ist sie nicht einfach mit Philipp in die USA gegangen?“

„Herr Kommissar, Kris wäre direkt mitgeflogen, aber Philipp wollte erst einmal alleine rüber. Warum kann ich ihnen auch nicht sagen.“ „Gut Roger, fürs Erste reicht mir das, danke.“ Als Roger gegangen war saß der Kommissar noch eine Weile alleine in der kleinen Garderobe, die man ihm zur Verfügung gestellt hatte und dachte über den Fall „Kris“ nach, der eigentlich ja noch gar kein richtiger Fall war. Sechs Tage war das junge Mädchen jetzt verschwunden. Was war geschehen? Er stand auf, verstaute umständlich seine Brille in der Jackentasche, zog seinen schäbigen Trenchcoat über und machte sich auf den Weg. Es war schon spät und für heute war Feierabend. „Na ja, ich gehe noch mal den Weg ab, den Kris vom Herrenklo zurückgelegt hat. Vielleicht finde ich j noch irgendwas“, dachte Kommissar Kurt und ging den Flur herunter. Das Herrenklo. Von hier ab also war Kris alleine.

Er folgte dem Flur bis zur Tür zum Treppenhaus. Er öffnete die graue Stahltür und trat hinein. De Tür fiel keuchend hinter ihm ins Schloss. Die Neonlampen waren alt und flackerten fürchterlich. Seine Schritte hallten laut, als er die erste Treppe hinunter schritt. „Mhm! Hier ist ein Notausgang.“ Er sprach wieder mit sich selbst, wie immer, wenn ihm was Wichtiges auffiel. Er öffnete den Notausgang und stand im Freien. Der Hinterhof diente offensichtlich als Abstellplatz für nicht mehr benötigte Requisiten. War Kris hier herausgegangen oder war sie weiter die Treppe hinab gestiegen in den Keller? Fragen über Fragen und keine Antworten. Kommissar Kurt beschloss direkt draußen zu bleiben und nach Hause zu fahren. Genug für heute.

Hier endet die Geschichte - leider!



23. Juni 2007

von Natascha:

11.11.2006 Euskirchen
 
das ist natascha mit nobby. es ist leider das letzte foto was wir mit natascha und nobby gemacht haben. wir hatten uns schon so auf das konzert in kommern gefreut um noch ein neues gruppenfoto zu machen . heute hat sie das bild am bett hängen, leider ohne seine widmung, aber vergessen werden wir ihn niemals. gruss natascha






20. Juni 2007

Namibia 1995

Hier ein Kurzvideo, was wir anlässlich der Namibiatour am 20.04.1995 gemacht haben.
 
Erst seht Ihr Nobby als Reporter, danach im Studio in Windhoek.
 
Viel Spaß wünscht Euch Kurt Feller!
 

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Kommentare:

Guenther
20. Juni 16:48
ja ja, so kennt man ihn...immer juut drauf :-)

heike
21. Juni 13:14
Sehr schön, vielen Dank Kurt! :-)




14. Juni 2007

Das Foto hat mir Heike geschickt. Es wurde im Mai 2004 in der Opernschänke aufgenommen. Und wer sich hinter der Hand "versteckt" ist ja wohl klar






11. Juni 2007

Anekdote von Margret und Günther

Ja, Anekdoten und Erinnerungen.... da gibt es einige. Sie alle hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Festzuhalten bleibt, er war ein sehr liebenswürdiger Mensch, wir hatten bei einigen privaten Begegnungen sehr viel Spass, aber auch bei und nach den Auftritten zeigte er sich immer als hilfsbereiter und zuvorkommender Gesprächspartner, dem  auch die Nachwuchsförderung sehr am Herzen lag. Eine Anekdote stellvertretend für alle anderen, welche wir erleben durften, war folgende:  Ein  Auftritt in kleinem Rahmen, eine Verehrerin brachte ihm während des Stückes eine langstielige Rose an die kleine Bühne des Altstadt-Theaters, da er dieses "Geschenk" jetzt aber gerade nicht annehmen konnte, steckte diese Dame ihm die erwähnte langstielige Rose mitsamt Dornen von oben nach unten in sein offenes Hemd.....  das war der Moment wo Nobby einen neuen Tanz kreiert hat.... und selbst hier blieb er gelassen und reagierte keineswegs negativ.  So werden wir ihn in Erinnerung behalten, ein Mensch, der sicherlich auch einige Ecken hatte, aber keine scharfen Kanten.

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Kommentare:

Rosi
11. Juni 12:09
Ich kann mir gut vorstellen wie er dann da herum tanzte. Die Leute kommen aber auch auf Ideen! ne, ne, ne :-)

heike
12. Juni 11:41
Das weiss ich auch noch, ich war dabei! Hab mich totgelacht! Schade dass wir das nicht fotografiert haben.....



09. Juni 2007

Anekdote von Rosi

Ich hatte 2004 rund 7 kg abgespeckt. Fanden alle klasse. Als ich Nobby nach dem JAK begrüßte und er mich in die Arme nahm, strich er links und rechts an meinem Körper herunter und meinte: "Kriegst Du nichts mehr zu essen?"



diverse Fotos:

Interview 2001 mit Eddie für Antenne "GL" im Brauhaus Bock











Fotos von Ben, Rico, Hans, Annel, Melanie, Marleen - Fans aus Holland:













Fotos von Prinz Bimbo













Lustige Fotos:






Millowitsch

Kommentar:


heike
12. Juni 13:33
Kann ich mich auch noch gut dran erinnern





Rosi 11. Juni 12:23

Das Foto hatte Siggi geschossen. Es entstand während einer Brauereibesichtigung.




Bitburg

Kommentare:

heike
12. Juni 13:32
Typisch

Rosi
12. Juni 16:48
Ja, ne?





Kommentare:

Rosi
11. Juni 12:23
Die Jacob-Sisters. Hier bei einem Auftritt in Bad Breisig. Besonders schön: barfuß und dann noch die Fußstellung :-))

heike
12. Juni 13:32
Schöne Beine !

Margret
14. Juni 14:34
tolle haarpracht...









Kommentare:

Margret
14. Juni 14:32
fäädisch:=)

Rosi
14. Juni 18:17
fix un fäädisch :-)))





Kommentare:

Rosi
11. Juni 12:24
Das war in Kutztown. Wie immer, nur Blödsinn im Kopf.

heike
12. Juni 13:31
JA so wie er halt immer war!


Margret
14. Juni 14:35
da fehlt nur das motorrad !!





Kommentare:

Rosi
11. Juni 12:25
Witwe Bolte in Namibia :-)

heike
12. Juni 13:31
Das is der Knaller

Rosi
12. Juni 16:49
Ja, ich hab mich damals auch bald weggeschmissen :-))

Margret
14. Juni 14:38
und wo sind max und moritz ?

Rosi
14. Juni 18:18
:-)) Nach denen hält er gerade Ausschau. Die sind wieder ausgebüchst!





Kommentare:

Rosi
11. Juni 12:25
Darf ich bitten?

heike
12. Juni 13:31
Ich kann ja nich mehr...

Rosi
12. Juni 16:49
:-)))

Margret
14. Juni 14:39
er war sich für nix zu schad :=)





Kommentare:

Elfriede
11. Juni 17:56
Ich finde das hast Du klasse hinbekommen. Nobby wie er war. Sind schöne Erinnerungen.

Rosi
11. Juni 19:19
Danke, kommt bestimmt noch einiges dazu ;-)



Habt Ihr weitere Andekdoten, lustige oder nette Geschichten, die Ihr mit Nobby erlebt habt?
Habt Ihr schöne oder lustige Fotos?
Dann einfach per Mail an mich schicken!




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Norbert Campmann

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