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Die
Räuber wurden im
Dezember
1991 von Karl-Heinz Brand und Kurt Feller gegründet. Eigentlich
entstanden die Räuber aus der Not heraus. Als die Flamingos sich
trennten rief Karl-Heinz den Kurt an und fragte ihn ob sie nicht was
zusammen machen wollen. Kurt
bat um drei Tage Bedenkzeit, da er ja seine eigene Band hatte, rief
allerdings bereits nach drei Stunden zurück und sagte zu.
Nun
mußte noch ein Name
für die Mundartband gefunden
werden.
Karl-Heinz wollte keinen typischen kölschen Namen, sondern
einen den man z.B. auch in Frankfurt verstand. Es gab viele Lieder in
denen
Räuber vorkamen wie z.B. "Du alter Räuber, was hast Du gemacht"
oder "Ich ben ene Räuber", aber auch bei Schiller gab es "Die Räuber".
In Köln sind Räuber nichts bösartiges. Außerdem schrieb
er schon immer gerne verschmitzte Texte mit leichtem Hauch von
Zweideutigkeit
und so entschied er sich für den Bandnamen "Räuber". Unterstützt
wurden sie damals von Christian Jon als Schlagzeuger, ein aus Rumänien
stammender Musiklehrer. Etwa 1 Jahr später verließ er die Räuber, da er
als Solist arbeiten wollte. Danach stieß Wolli Bachem zu den
Räubern, der allerdings die Band wieder sehr schnell aus privaten und
beruflichen Gründen verließ. Aller guten Dinge sind drei :-) Als
dritter Drummer kam Nobby Campmann, einer der Ex-Socken, zu ihnen und
wurde sehr schnell zum Sympatieträger, nicht zuletzt durch seine
komödiantische Art. Er konnte vieles sagen, ohne dass das Publikum ihm
das krumm nahm.
In der ersten Session
spielten sie viele bekannte Lieder
wie
z.B. "Wenn et Trömmelche jeiht", "Schau mir in die Augen", "Ich sprech
Kölsch leeve Jung", die Karl-Heinz bereits während der Flamingo-Zeit
geschrieben hatte. Sie kamen gesanglich sehr gut an, denn Kurts Stimme
passte hervorragend dazu. Das waren übrigens auch die Lieder die sie
bei
den Literaten vorspielten, gefolgt von Liedern wie "Köbes" und "Mädel
leih mir dein Herz". Das war gleichzeitig auch ihre erste Schallplatte.

Kurt
kam sehr schnell
und gut
im Karneval an der Front zurecht. Er hatte zwar vorher auch schon das
eine oder andere Karnevalslied gespielt, aber sein Metier war
eigentlich die Unterhaltungsmusik.
Die ersten Auftritte
verliefen ohne Pannen, da sie auf "alt
Bewährtes" zurückgreifen konnten. Außerdem kannten sich
Karl-Heinz und Kurt bereits sehr gut und Karl-Heinz wußte von Anfang
an, dass Kurt der richtige Mann war.

Autogrammkarte 1991
1992 erschien
die zweite
Platte der Räuber!
A-Seite: "Ich han mie Hätz verschenkt"
B-Seite: Schau, schau die Räuber
Bis 1992 waren sie
bei "Papagayo Musikverlag Hans Gerig" und wechselten dann zu
"Pavement Records".
1993
enstand das erste
gemeinsames
Foto vor dem "kleinen Räuberbus"!
Nostalgie-Autogrammkarte
aus 1993
Das
Erfolgs-Album „Wenn et Trömmelche jeit“ wurde produziert.
Erste CD-Präsentation
in
Köln-Kalk.

Autogrammkarte 1993
Nobby
war ganz neu dabei!
Erstes gemeinsames Lied
im alten Pavement-Studio in Köln-Dellbrück.
"Ich
dun et nit mieh"
Die
Räuber sorgten immer
öfter für ausverkaufte
Veranstaltungen und das Ansehen bei Fans und Kollegen wuchs.
Im Jahr 1994 erschien
die
Maxi-CD "Am
Eigelstein es Musik"
Das Foto
entstand während einer Probe.
Die Räuber probieren
ihre neue Anlage aus!
Gemeinsamer Auftritt
1995 im Gürzenich mit
Bläck Fööss & Höhner.

Autogrammkarte 1995
Außerdem tourten sie für
22 Tage durch Namibia.
Hier
einige
Schnappschüsse:


In diesem Jahr
erschien die CD
„Echt Kölsch“

Autogrammkarte 1995
Die
CD enthält viele Klassiker, aber auch z.B.
das Couple "Wiifrau
Schmitz". Aber auch "Ich ben ne kölsche Jung", komponiert von Fritz
Weber. Im Original sang es Horst Muys, später Willy Millowitsch und
nach dessen Tod Nobby Campmann.
Hier ein Foto, das
beim
Abmischen der CD "Echt Kölsch" entstand!

© ZIK
Das Foto wurde 1996
während der
Aufnahmen des Albums "Dat
es ne Hammer"
aufgenommen. Auch dieses Album steigerte ihren Bekanntheitsgrad.
© ZIK
CD „Dat
es ene Hammer“

Autogrammkarte
von
1996
1997 erschien
die
Maxi-CD "Himmel op d'r Äd"

Auftritt beim
Kölner Presseball.

© Olligschläger
Fiesta
Colonia auf Mallorca
Auf Mallorca
sind "De
Räuber" auch
bekannt als "Los Bandidos" !



CD
„Kölsches Bloot“ erschien
Das Lied
„Kölsches
Bloot“ entstand im Gedenken all der großen Vorbilder im Kölner
Fastelovend! Der Titelsong stieg von Null auf Platz Eins der
Cologne Charts ein. Er hielt sich insgesant elf Wochen, davon war er
sienem Wochen auf Platz 1.

Autogrammkarte
von 1998
1998
hieß es für die Räuber
zum ersten Mal „Kölle goes Mainz“.
Sie hatten die schwierige Aufgabe
den Anfang zu machen.
mainz98
Hier ein Foto
vor dem ersten Auftritt der Räuber im Riu in Arenal.

Am 18.1.1999 hieß
es
zum 2. mal "Kölle goes Mainz"!
De Räuber waren eine
Band vom sogenannten Kleeblatt.
Fotos konnte ich leider
keine
besonderen schießen, da ich zu weit weg von der Bühne war.
1998
und 1999 wurden die
Räuber bei "Kölle goes Mainz" von Willi Gieraths (auf dem Foto ganz
links), dem Schwager vom Nobby, begleitet.
1999 erschien
die Maxi-CD „Titicacasee“


Autogrammkarte
von 1999
12.08.1999
Neuss, Münsterplatz
jedes Jahr ein riesen
Open-Air-Event



Dieses
Jahr traten sie zum ersten Mal in der
ausverkauften Kölnarena
vor über 12.000 Fans auf. Seit dieser Zeit sind sie
dort nicht mehr wegzudenken.
Am 7.2.2000
hieß
es
wieder mal "Kölle goes Mainz"!
De Räuber
begeistertern
erneut das Mainzer-Publikum. Diese wurden gar nicht fertig mit der
Forderung nach Zugabe.
04.08.
hieß es zur Abwechslung "Kölle
goes Palma"
Auch hier einige
Schnappschüsse!

Nobby gönnt sich eine Pause!

Wohin die Jungs wohl
unterwegs sind?

Und was wohl sie entdeckt haben?

ah, jetzt ja :-)

und abends
haben sie
tatsächlich auch Musik gemacht ;-)
Alle
Palma-Fotos: © by
Matthias Becker
De Räuber sind nun
bei der
Stadtsparkasse Köln auf einem Kölschglas verewigt!

2000 erschien
die Maxi-CD „Alles für die Katz“

Alles
für die
Katz ist bisher die meißtverkaufte CD, seit es die Räuber gibt. Mit dem
Titel kamen sie sogar in die Top 100 auf Platz 85. Am 21.1.2001 wurde
im WDR4 das Lied "Da wa ja mal Ha da" in der top13 als Neuvorstellung
präsentiert. Auf Anhieb erreichten die Räuber Platz 9. Eine
Woche später, also am 27.1.2001 waren sie mit diesem Titel bereits
auf Platz 4. Am 3.2.2001 gab es noch eine Steigerung: sie landeten auf
Platz 2.

Autogrammkarte 2000
Abschlußkonzert
02.12.
Die
Räuber begannen ihr Abschlußkonzert mit dem
Weihnachtslied "Jingle Bells", bevor sie dann ihre bekannten, als
auch
ihre neuen Lieder spielten. Zum Schluß brachten sie noch
eine Rock'n'Roll-Einlage, die mir und den Leuten, die bei mir standen,
sehr gut gefallen hat. An diesem Abend wurde auch der
4. Räuber "Wolfgang Bachem"
dem Publikum vorgestellt. Er stieg am 1.4.2001 wieder ein. Nach dem
Konzert war noch Party angesagt. Obwohl die Jungs wieder ganz schön
geschafft
waren, hielten sie noch lange durch.





Adventsingen "Schöne
Bescherung" 3.12.

Anläßlich
ihres 10jährigen Bestehens gaben sie 2001 ein Konzert im
Subway,
was vom WDR aufgezeichnet und ausgestrahlt wurde.
1.4.2001 kam
Wolli
Bachem zurück und verstärkte die Räuber als 4. Mann.
Nobby konnte sich nun der Gitarre und der Mandoline widmen.

Autogrammkarte 2001
In diesem Jahr
produzierten sie das Album "Achtung Räuber". Auf
diesem Album fand man auch Lieder auf Hochdeutsch.
Im Mai 2002 war wieder
eine
RTL-Kreuzfahrt angesagt. Das machte natürlich
auch den Räubern sehr viel Spaß.
In diesem Jahr
hatten
die Räuber auch einen Auftitt in Kutztown -
Pennsylvania/USA, beim German Folklore Festivals. Dort sind viele
deutschstämmige ansässig, die sich sehr über deren Auftritt gefreut
haben.
Im
April 2003 gings zum Carneval nach Calpe.
Ralle Rudnik,
ehem.
Gittarist der Höhner, übernahm die Produktion des
Albums "Laach doch ens". Auf diesem Album wurde u.a. die "Hamburger
Deern" zusammen mit Peter Petrel aufgenommen.


Autogrammkarte 2003
Auch in 2004
gings
wieder nach Mainz, u.a. folgte Millowitsch,
Krebelshof, Senftöpfchen um nur ein paar Konzerte zu nennen.
Krebelshof
2005 erschien
das
Album
"Sulang die Botz noch hält". Der Titelsong
schaffte es auf Anhieb zum Sieger in der belgischen Hitparade vom BRF2.
Auch in 2006
schafften
es die Räuber auf Platz 1 in der belgischen
Hitparade vom BRF2 mit ihrem Titel "Was wär'n die Männer ohne Weiber".

Johannisfest in Mainz
es endete mit einem
Platzregen...
Eisenbach/Taunus

Die Räuber
erhielten in
diesem Jahr eine ganz besondere Auszeichnung.
Sie erhielten das "Kölsche Hätz" von der ZDF-TV-Sendung
"Karnevalissimo", für ihre Verdienste im rheinischen Karneval.
In 2007 hieß
es wieder
Platz Eins für die Räuber in der
belgischen Hitparade vom BRF, diesmal mit dem Titel "Eine Nacht ist mir
zu wenig".
In 2007
erschien
das in
2006 produzierte erste "Best Of" Album in der
Live-Version. Es beiinhaltet die 18 erfolgreichsten Songs der Lieder,
die von 1991 bis 2006 entstanden. Sie wurden in einem einzigen Konzert
mitgeschnitten.
Wiederum im
April stieß
Matthias "mac" Kalenberg, ex Bassist und
Stimmenimentator der Kalauer, dazu.

Autogrammkarte 2007
Millowitsch
Modenschau im Millowitsch
Horst Schlämmer mit
Bruder zu Gast im Millowitsch
Freddy the Piper
letztes gemeinsames Foto
mit Nobby im Millowitsch Foyer
Am 25.5.07
verstarb ganz
unverhofft Nobby Campmann. Somit wurde das
Konzert "Räuber in Klassik", was auf Schloss Dyck stattfand, zum
Gedenkkonzert. Man entschied sich das Konzert zu geben, da Nobby sich
schon sehr darauf gefreut hatte. Sie sagten, dass er es so gewollt
hätte. Es war ein sehr emotionales Konzert für die Räuber, aber auch
für die Gäste.

So
hatte man die Räuber
noch nie gehört. Es war ein vollkommen neues
Räubergefühl.
Mitstreiter waren die
"Junge
Philharmonie, als auch der Junge KonzertChor, beide aus
Düsseldorf. Es war für alle Beteiligten eine große
Herausforderung
und das erste Mal.
Die Räuber hatten das
Konzert trotz des plötzlichen Todes von Nobby Campmann nicht
abgesagt. Im Gegenteil, es wurde ihm als Abschiedskonzert und an
Gedenken seiner gewidmet. Mit viel Feingefühl wurde immer wieder
an ihn erinnert.
An dieser Stelle
verließen Kurt,
Wolli und Mac die Bühne. Karl-Heinz
blieb alleine zurück. "Ich denke, das war ganz im Sinne von Nobby.
Das nun folgende Lied sollte heute Nobby singen, weil er es immer
gesungen hat. Das ist eines der schönsten Kölner Lieder
überhaupt. Erst hat es Horst Mues gesungen. Er war in etwa ein
Mensch wie Nobby - Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Horst
Mues musste es damals im Studio einsingen, ein Tag nachdem sein
einziges Kind verstorben war. Als Horst Mues gestorben war, hat es
Willi Millowitsch gesungen. Als Willi Millowitsch gestorben war, hats
der Nobby gesungen. Ich habe mich bereit erklärt heute dieses Lied
für unseren Nobby zu singen. Es passt nämlich
wunderschön auf ihn." "Ich ben ene Kölsche Jung von Fritz
Weber." Anschließend gab es "Standing Ovations" und unendlich
viel
Applaus.
Später
sang Kurt ein Lied
von
Willi Ostermann "Ich möcht zo
Fuß nach Kölle jonn". Karl-Heinz erzählte: "Das
Lied hat Willi Ostermann auf
seinem Sterbebett geschrieben und es wurde erstmals gasungen, als man
ihn im Sarg aus seinem Haus trug. Da haben die Leute dieses Lied zum
allerersten Mal gesungen. Es war auch das Lied aller deutschen
Kriegsgefangenen. Als sie nach Hause kamen in ihre zerbombte
Stadt und sahen Köln quasi an der Erde, dann haben die
Leute die Arme hochgekrempelt, die Schippe genommen und haben dieses
Lied dabei gesungen."
Jetzt
stand Kurt alleine auf der Bühne und man sah ihm an wie
angespannt er war und wie schwer er sich tat. Vielleicht hatte auch
hier Nobby seine Finger im Spiel, denn wie von Geisterhand gezogen fiel
das Kabel vom Mikro ab und das Publikum, als auch Kurt selbst, mussten
lachen. Ich denke das hat ihm geholfen. Er
sagte vorher zu mir: "Wenn ich das Lied gesungen habe, werden die
Leute soviel Heimweh wie nie zuvor in ihrem Leben haben." Das war auch
so!
Ein paar Tage
später
fand in Köln dann eine
"Trauerfeier" statt. Hier hatten viele Künstler und die Gäste die
Möglichkeit sich auf ihre Art und Weise von ihm verabschieden. Ich
denke die Fotos sprechen für sich...
Im September
verstärkte der Kölsch-Italiener Gino Trovatello die
Räuber. Von nun an spielten sie zu fünft.

Autogrammkarte 2008
Johannisfest 2009 in Mainz
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