Die Kolibris brachten am Kölsch-Abend der
Freiwilligen Feuerwehr in Erbach u.a. ihren neuesten Song, der
demnächst auf CD herauskommt. Auch ihre "Hände zum Himmel" Version 2009
stellten sie vor.
Es folgten bekannte
Kolibri-Songs, aber auch einige alte Titel, wie "Schau mir in die
Augen", "Op dem Maat", "Wenn et Trömmelche jeiht, waren im Repertoire.
Diese Lieder führten
allerdings bei einigen Besuchern und Gästen zu Verwirrungen, da der
Frontman bei diesen mit seinen Ansagen den Eindruck erweckte, dass
diese Lieder von den Kolibris stammen und große Erfolge von ihnen
seien. Einige der Gäste fragten mich hinterher sogar wieso die Kolibris
denn Räuber-Lieder singen würden. Ob sie das überhaupt dürften.
Nach ausgiebigen
Recherchen hierzu eine kurze Information: Die Lieder stammen aus der
Feder von Karl-Heinz Brand und Friedel Müntnich, die früher als
"Flamingos" auftraten. Karl-Heinz Brand, der nach wie vor erfolgreich
aktiv auf der Bühne steht, bringt, als einer der beiden Originalsänger,
Texter und Komponisten, die Lieder noch heute mit seiner und Kurt
Feller danach gegründeten Band "De Räuber". Friedel Müntnich,
ehemaliger Gründer und Chef der "Kolibris" dagegen, zog sich Ende 06
vom aktiven Bühnenleben zurück und verkaufte die Kolibris, aber nicht die Rechte an den alten Brand/Müntnich-Liedern.